Dem Vorbild ein Stück näher

Unter diesem Motto ist hier ein Rückblick auf die Teilnahme an der
25.Modelleisenbahn Ausstellung in Bad Oldesloe dargestellt

 

 

Aufgebaut wurde die bekannte Spur 0- Anlage der Modulgruppe Hamburg, die um einige Privatmodule (Eisenbahnfreunde Bad Oldesloe) erweitert wurde, sodaß eine Strecke von ca. 120 m befahren werden konnte. Auf dem Rundkurs (Hauptbahn) der Modulgruppe Hamburg wurde im Analog- oder Digitalbetrieb gefahren, während auf dem „angedockten“ Streckenast (Nebenbahnbetrieb)) ständig digital gefahren wurde. Das war so erforderlich, da noch einige Mitglieder der Modulgruppe und Gastfahrer Analog-Fahrzeuge besitzen und auch diesen einen größeren Auslauf bieten wollten.

Nach der erfolgreichen Überarbeitung und elektrischen Erweiterung der Modulanlage in 2009/10 war diese nun wieder voll einsetzbar (digitales Stellpult zur Fahrstraßen-Schaltung und Weichensteuerung).

Da auf dem Rundkurs der Anlage bis zu 6 Züge verkehrten, entstand ein reger Fahrbetrieb (sehr zur Freude der Zuschauer). Ein jeweils eingesetzter Fahrdienstleiter kümmerte sich um die entsprechenden Fahrwege und Weichen, sodaß sich die Lokführer voll und ganz auf das Fahren konzentrieren konnten. Aufgrund der großen Radien (3,5m) boten auch Züge mit langen Wagen ein harmonisches Zugbild. Bei großer Verkehrsdichte erfreute das immer wieder den interessierten Betrachter. So war doch manches Kleinserienmodell auf der Strecke unterwegs. Viele Gespräche mit Zuschauern ließen die Erkenntnis zu, daß die Begeisterung an der Spur 0 stetig wächst und so mancher sich mit dem Gedanken des Spurwechsel in Richtung Spur 0 beschäftigt.

Auf dem an die Rundanlage „angedockten „ Streckenteil ging es etwas beschaulicher zu, da hier eine eingleisige Nebenstrecke dargestellt wurde, auf der nur in den Bahnhöfen Zugkreuzungen erfolgen konnten, sodaß teilweise umfangreiche Rangierfahrten notwendig waren.

Zunächst verlief die Strecke durch den Bahnhof Öflingen, der sich noch im Bau befindet. Dann ging es weiter zum Wentorfer Bahnhof mit langen Abstell-und Durchfahrgleisen. Über Weichenvorfelder konnte man zu den Personenzug-Gleisen in der Bahnhofshalle gelangen. Bei den Modulen des Wentorfer Bahnhofes handelt es sich um die ehemaligen Module der Modellbau AG der Wentorfer Realschule , die in aufwendiger Arbeit elektrisch erneuert wurden und so die erforderliche Betriebssicherheit gewährleisteten. Sie befinden sich heute im Eigentum eines der Modulgruppen-Mitglieder.

Die Versorgung der Fahrzeuge erfolgte im DCC-Format durch eine Zentrale mit 5 leistungsstarken Boostern, die 5 separaten Gleisabschnitten zugeordnet waren. Dadurch wurde vermieden, daß sich eventuelle Kurzschlüsse auf die gesamte Anlage ausbreiten. Zum Steuern der Lokomotiven wurden die Fremo-Handregler (Fredi) verwendet, und zwar für jede Lok ein separater Regler (Loconet). Die Steuerung der Weichen und Gleisabschnitte erfolgte durch ein weiteres Digitalsystem mit Rückmeldung. Eine zweite Zentrale , die getrennt von der Anlage aufgebaut war, diente der Adresseneinstellung und eventueller Programmierung der Gastfahrzeuge.

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