Schattenbahnhof Obscheyden

Der Bedarf war da, oder viel mehr „aus der Not heraus“ entschlossen wir uns zu zweit einen „Ausgangspunkt für Züge“,einen sogenannten „Schattenbahnhof“ in Modulbauweise zu erstellen.

Insgesammt 6 Zugfahr- und 4 Abstellgleise stehen zur Verfügung und sind für den normalen Nebenbahnbetrieb im Fremo ausreichend.

Gesagt-Getan... wir haben das Material beschafft, zugeschnitten und daraus 4 Modulkästen in der Länge von je 120cm gebaut und anschließend grundiert sowie lackiert. Das Gleismaterial stammt von der Firma Tillig, die Weichen werden von Hellmannschen Servoantrieben bewegt. Gesteuert wird der Bahnhof zunächst von einem Laptop aus, welcher mit dem Free-Ware-Programm „Rock-Rail“ bestückt ist.

Dieser Laptop wird demnächst durch ein vorbildgerechtes DRS-2-Stellpult der Marke Erbert ersetzt. Funktionen wie „Block“ und „Zugnummernmeldeanlage“ werden Einzug halten.

Des Weiteren hat sich gezeigt, dass die Länge von insgesammt 480cm doch ein wenig zu kurz ist, denn Züge mit mehr als 60 Achsen sind im Fremo keine Seltenheit mehr. Somit wird der Bahnhof in Zukunft doch um den einen oder anderen Meter wachsen.

Zur „optischen Täuschung“ haben wir vor dem eigentlichen Schattenbahnhof ein Modul mit einer „halben“ Brücke integriert, unter der der Zug verschwindet.

Zur Namensfindung des Bahnhofes möchten wir an dieser Stelle keinen Komentar abgeben. Aber eines sei verraten: „Der Name Obscheyden ist aus dem Plattdeutschen abgeleitet“

(Text © HKru)


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